| Semesterprogramm |
Die nächsten Veranstaltungen:
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| Mai |
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21. Mai |
18 Uhr 00 s.t. |
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Montag |
Fuchsenheuriger (2)
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Abfahrt: 18:00 Grillpartzerstraße
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Leobendorf |
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23. Mai |
19 Uhr 30 s.t. |
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Mittwoch |
AC "Nachhaltigkeit" BM Berlakovich, Rektor Gerzabek (3)
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in Kooperation mit dem BOKU-Zirkel
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25. Mai |
19 Uhr 00 c.t. |
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Freitag |
Lange Nacht der Buden (3)
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29. Mai |
17 Uhr 00 s.t. |
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Dienstag |
geführter Spaziergang durch das jüdische Wien (3)
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30. Mai |
00 Uhr 00 c.t. |
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Mittwoch |
WCV Pokerturnier
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Bude Rhaeto-Danubiae |
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Bei allen Veranstaltung sind Damen und Gäste herzlich willkommen! Ausnahmen sind nur beschlußfassende Convente (BC,CC) (rot) und FCs (grau).
[ Das ganze Programm ]
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| Bibelinterpretation |
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Forumsübersicht » Öffentliches Forum |
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[Picard]
Beiträge: 3
Anmeldungsdatum: 14. September 2003
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Verfasst am: 14. September 2003, 16:27 |
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Rhodan schrieb:
Außerdem würde ich eine wortwörtliche Bibelinterpretation bleiben lassen, zumindest ist das meine Meinung als Laie.
Aber warum denn?
Nehmen wir spaßeshalber einmal einige Bibelstellen wirklich wörtlich und versuchen sie zu befolgen!
Was nicht so alles dabei herauskommt, wenn man Aussagen und Anordnungen aus der Bibel wörtlich nimmt, mag ein Brief ahnen lassen, der zur Zeit (etwa seit dem 25. September 2001) im Internet kursiert:
Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da sie nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre. Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.
»Liebe Dr. Laura Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.
Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind: [list=a:0275f65521] Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiss ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
Ich wuerde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was waere Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis fuer sie?
Ich weiss, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?
Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
Ich weiss aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fussball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstösst gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert ausserdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)
Ich weiss, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.
Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan Jake«
Noch einmal: Es geht jetzt nicht um das Problem der Homosexualität, es geht darum, was dabei herauskommt, wenn wir Bibelstellen wörtlich nehmen! |
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[Picard]
Beiträge: 3
Anmeldungsdatum: 14. September 2003
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Verfasst am: 14. September 2003, 16:35 |
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He wiso ist das jetzt hier? Darf etwas kritisches nicht dort stehenbleiben wo es geschrieben wurde.
Ein sich wundernder Cbr. Picard. |
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Rhodan

Beiträge: 890
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 14. September 2003, 16:40 |
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Doch klar darf man kritisches auch verfassen, nur wie du selbst gesagt hast: [quote:98968d408c="[Picard]"]Es geht jetzt nicht um das Problem der Homosexualität, es geht darum, was dabei herauskommt, wenn wir Bibelstellen wörtlich nehmen!
Deshalb hab ich deinen Beitrag von der Homosexuellen-Debatte getrennt, da diese Diskussion schon "schwierig" genug ist, gleichzeit auch noch über Bibelinterpretation zu sprechen halte ich für nicht so gut. Aber du wirst bemerkt haben, dass ich deinen ... Beitrag (keine Klassifizierung) nur zwecks Übersichtlichkeit in ein neues Thema verschoben habe und nicht gelöscht.
PS: Das ganze artet ja schon fast in einen "Chat" aus, so schnell wie da heute gepostet wird! |
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Cyrano

Beiträge: 1043
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 15. September 2003, 11:45 |
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Nebenbei ist es wirklich witzig zu lesen, was passieren würde, würden wir Passagen wörtlich übernehmen.
Nur
1.) Sind die Stellen alle aus dem AT. Wenn wir das AT wörtlich befolgen, ohne das NT zu beachten, wären wir keine Christen, sondern eher Juden.
2.) Sollte man schon unterscheiden, was jetzt als Gedicht/ Erzählung/ Geschichte gedacht ist und was ein Gesetz ist. |
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Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute
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Verfasst am: 15. September 2003, 15:37 |
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Lieber Cyrano, danke, dass Du das Jahr der Bibel aufgegriffen hast! Du bist mir zu weich. Jede Stelle der Bibel wortwörtlich zu nehmen, wäre nicht nur lustig, dies kann zu bösen Kosequenzen führen. Wir haben die Bibel ernst zu nehmen aber nicht alles in ihr wortwörtlich. Die Texte der Bibel bestehen aus vielen literarischen Formen. Dies muss man beim Verständnis berücksichtigen. Übrigens hat der uns allen bekannte Begriff "Fundmentalismus" mit dem Bibelverständnis zu tun, das Du angesprochen hast.Der Name "Fundamentalismus" geht auf eine Schriftenreihe des amerikanischen Protestantismus zurück: "The Fundamentals. A Testimony of the Truth" (1909-1915). Gegen die Ergebnisse der Nutur- und Geschichtswissenschaften und die sich auf diese einlassenden Theologen hielten konservative protestantische Theologen an den "unveränderlichen Fundamenten " des christlichen Glaubens fest. Die Irrtumslosigkeit der Bibel wurde von diesen Vertretern notwendig mit dem wortwörtlichen Bibelverständnis verknüpft. Kenn- zeichnend für dieses fundamentalistische Bibelverständnis war ein militanter Geist der Intolerenz. |
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Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute
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Verfasst am: 15. September 2003, 19:51 |
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Interessante Diskussion
Ist es nicht aber auch einfach so, dass im alten Testament keine Unterscheidung zwischen ewigem göttlichem und bloßem weltlichen Recht bzw. Regeln der Sitte und Liturgie gemacht wurde und dadurch manche Gebote, die zu ihrer Zeit ihre Berechtigung hatten uns heute seltsam erscheinen?
Zur Frage der Gültigkeit von Regeln aus dem alten Testament (insbesondere der Beschneidung) eine Bibelstelle die mir persönlich gut gefällt (Paulus, Brief an die Galater, 5):
"Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!.... Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. Wir aber erwarten die erhoffte Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens." |
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Azo

Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 15. September 2003, 21:26 |
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Danke für deine Antwort, lieber Samson!
Die Bibel ist von Menschen geschrieben wurden, bei denen Gottes Geist gewirkt hat. Da sie aber genauso Fehler gemacht haben, wie jeder andere Mensch, ist es nur zu gut erklärllich, dass sich auch in der Bibel Stellen finden, die widersprüchlich, oberflächlich oder unpassend sind.
Trotzdem überwiegen für mich eindeutig jene Stellen, die zum Nachdenken anregen und Glaubensanleitung geben. Immer wieder überrascht es mich, wie sensibel zu dieser zeit manche Themen angesprochen wurden, sei es Krankheit, Behinderung, Armut, Nächstenliebe, etcetc.
Solche Stellen helfen im eigenen Umgang mit den Glaubensgrundlagen und jeden Sonntag werden ausgewählte Stellen gelesen, die meist zusätzlich noch vom Priester in der Predigt interpretiert werden und damit noch eine Stufe weiter das Nachdenken anregen. Und Nachdenken heißt nicht unkritisches Aufsaugen und Wiederkäuen, sondern verlangt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Text. |
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Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute
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Verfasst am: 16. September 2003, 12:58 |
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Zum 'SAtz von Fontane:
Ist dieser SAtz selbst anfechtbar oder nicht? - Danach würde sifch dann wohl auch seine Aussagekraft richten müssen - ein sg. hermeneutischer Zirkel, der immer wieder vorgebracht wird, aber in seiner allgemeinen Diktion nicht wieter helfen kann!
Bis bald!
m.bbr.g. Kasimir |
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Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute
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Verfasst am: 16. September 2003, 14:14 |
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Wer hören / lesen will, der wird in der Bibel auch Texte ungeurer Wucht und Aktualität finden können, im AT wie im NT. Selbst rein litterarisch ist die Bibel ein gewaltiges Kunstwerk, das seinesgleichen sucht, Sprachkunst vom Feinsten!
Aber natürlich geht es nicht um das - auch wenn man sich davor in Ehrfurcht verbeugen kann. Die Bibel ist kein Naturkundebuch, kein Geschichtsbuch, kein Buch vom Menschen, keine Sammlung von Sozialgesetzen, ja nicht einmal ein Gebetbuch - aber von all dem etwas. Es ist vor allem ein Buch über die Selbstoffenbarung des Transzendenten Gottes, und nichts sonst! Ausschließlich an dieser Warheit kann man die Bibel messen.
Daher sind - scheinbare oder echte - Widersprüche von vornherein nicht denkbar: Das würde bedeuten, dass wir eine weitere Offenbarung hä-tten, an der man die Offenbarung der Bibel messen kann. Haben wir aber nicht! Daher müssen wir scheinbare Widersprüche so lange weiter erforschen, bis wir sie lösen können - oder ungelöst lassen, weil der Transzendente eben letztlich nicht durchschaubar ist.
Wenn man die Botschaft der Schrift in der Tiefe und für ein größeres bis großes Publikum erheben will, dann geht das allerdings nicht ohne Fachkenntisse, schon wegen der Originalsprachen. Man kann auch weder Kant, noch Heidegger, weder Einstein ncoh Heisenberg, weder FReud noch Billroth, ohne Sachkenntis in der Tiefe verstehen. Nicht zuletzt deshalb wurde auch tatsächlich ganze Bibliotheken über dieses Buch mit etwa 1000 Seiten geschrieben, und es wird begeistert weiter geschrieben. Das kann ja nicht alles belanglos sein. Selbst der eingelesene Fachmann wird zugeben müssen, dass er ständig Neues lernen muss, wenn er sich öffnet, und den wahren Inhalt zu erheben sucht, soweit das einem Menschen immer möglich ist. Der größte Einsatz ist das Minimum, das die Würde dieses Buches fordert!
Ohne engagiertes Querlesen des AT versteht man übrigens geradezu zwangsläufig das NT falsch, auch davon sind die KOmmentare voll. Darauf ist die Verkündigung leider noch überhaupt nicht eingestellt; aber das wird schon noch kommen, die Kirche entwickelt sich ja ständig weiter. |
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Azo

Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 17. September 2003, 19:58 |
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Lieber Kasimir!
Natürlich hast du mit deiner Kritik an dem Satz von Fontane nicht unrecht, auch wenn Kritik an unanfechtbaren Wahrheiten an sich schwierig ist. Ich habe nun einen neuen Spruch angehängt, aber da sich dadurch deine Kritik an dem ursprünglichen Satz nicht mehr nachvollziehen lässt, hier nochmals:
"Unanfechtbare Wahrheiten gibt es nicht, und wenn es sie gibt, so sind sie langeweilig." |
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