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Mai
21. Mai 18 Uhr 00 s.t.
Montag Fuchsenheuriger (2)
Abfahrt: 18:00 Grillpartzerstraße
Leobendorf
23. Mai 19 Uhr 30 s.t.
Mittwoch AC "Nachhaltigkeit" BM Berlakovich, Rektor Gerzabek (3)
in Kooperation mit dem BOKU-Zirkel
 
25. Mai 19 Uhr 00 c.t.
Freitag Lange Nacht der Buden (3)
 
29. Mai 17 Uhr 00 s.t.
Dienstag geführter Spaziergang durch das jüdische Wien (3)
 
30. Mai 00 Uhr 00 c.t.
Mittwoch WCV Pokerturnier
Bude Rhaeto-Danubiae
Bei allen Veranstaltung sind Damen und Gäste herzlich willkommen! Ausnahmen sind nur beschlußfassende Convente (BC,CC) (rot) und FCs (grau).

[ Das ganze Programm ]


EU-Osterweiterung
Antworten

Azo



Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003

Verfasst am: 3. Juli 2003, 21:59

Die Erweiterung der EU ist beschlossene Sache und bald ist Österreich inmitten der Staatengemeinschaft. Trotzdem sind gerade die Ängste und Vorurteile gegenüber den östlichen nachbarn noch tief verwurzelt. Auch die Verkehrsanbindungen spotten noch jeder Beschreibung und sind nicht viel besser als 1989 (ich weiß, das ist etwas plakativ formuliert)

Und wie geht es weiter? 2007 Rumänien, Bulgarien, dann Kroatien, Serbien/montenegro, Bosnien, später die Türkei, vielleicht auch noch Israel?
Wo sind die Grenzen Europas?
Linzi



Beiträge: 482
Anmeldungsdatum: 1. März 2003

Verfasst am: 4. Juli 2003, 12:33

Auf deine Frage, wo die Grenzen Europas sind, kann ich dir keine andere Antwort geben, als die, die man im Atlas auch sieht. Vielleicht ist das Ziel der EU einmal die EAU (EurAsische Union) zu werden. Doch irgendwann, wenn das ganze Konstrukt zu groß und unüberschaubar wird, glaube ich wird das eigentliche Ziel der jetzigen EU deutlich verfehlt, und man wird sagen könne: "Und wofür das ganze?"
Azo



Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003

Verfasst am: 5. Juli 2003, 09:37

die geographischen Grenzen sind nicht so einfach festzulegen. Gehört deiner Meinung nach Russland auch noch zu Europa oder nicht? Und die Türkei hat ja auch noch ein Zipfelchen in Europa...

Manche Institutionen, wie z.B. der europarat, gehen noch weiter und nehmen auch Kasachstan oder Armenien auf. und die UEFA hat schon lange Israel als Mitglied.

Die entscheidende Frage ist aber, ob die EU die vielen neuen Mitglieder verwaltungstechnisch überhaupt in den Griff bekommt. Schon jetzt sind heikle Punkte der Agrarreform kaum noch durchzubringen und die EU leistet sich Agrarförderungen, die jenseits von gut und böse liegen, weil sich niemand traut, die politisch unangenehme Konsequenz härterer Einschnitte in der Landwirtschaft durchzuziehen.

Und dei Übersetzung aller wichtigen Dokumente in sämtliche Landessprachen verursacht auch einen enormen AUfwand.
Boris



Beiträge: 803
Anmeldungsdatum: 1. März 2003

Verfasst am: 7. Juli 2003, 11:57

Ich sehe in der Sprachvielfalt keine Probleme, die UNO schaft es mit dem übersetzen.

Die EU ist nicht nur eine Aggrarunion, vielmehr sollte man die USA nicht als einzige Wirtschaftsmacht auf der Welt zu haben!

PS: die Israelis sind nur in der UEFA, weil die Araber sie nicht in der Asiatischen Liga wollten.




Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute

Verfasst am: 13. Juli 2003, 12:41

Wenn man bei der Frage nach den Grenzen Europas in geographischen Kategorien denkt hängt man wohl einem veralteten Konzept an. Aber auch die Suche nach Kulturraumgrenzen funktioniert zunehmend nicht mehr. Alle modernen Gesellschaften sind zunehmend multikulturell. Wieviele Moslems, Araber, Ortotoxe, Afrikaner usw. leben bereits in Europa. Ich glaube, daß sich die EU eine Rechtsgemeinschaft ist. Jeder Staat der den Normenbestand der EU übernimmt wird Teil der EU werden können. Dieses Konzept ist übrigens nicht ganz neu und hat es schon einmal bei der Entwicklung der Hanse bzw des Magdeburger Städtebundes gegeben. Im Übrigen ist auch die UNO keine Territoriale oder kulturelle sondern eine Rechtsgemeinschaft.
Azo



Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003

Verfasst am: 20. Juli 2003, 19:55

LIeber Eusebius!

Ich bin deiner Meinung, die EU ist eine REchtsgemeinschaft. Territoriale und kulturelle Grenzen sind eigentlich obsolet geworden. Ob sich diese Ansicht aber in den Köpfen der Mehrzahl der BewohnerInnen Europas wiederfinden kann, wage ich zu bezweifeln.

Was bleibt, ist ein beiderseitiger Lernprozeß sowohl für die neuen als auch die alten Mitgliedsstaaten und diese Entwicklung ist sicher von Vorteil für alle.
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