Azo

Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 28. September 2008, 20:28 |
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Ein Ergebnis, das sich in den letzten Wochen abgezeichnet hat, ist eingetreten. Die Regierungsparteien wurden abgestraft und der rechte Flügel hat gewonnen. Erstaunlich nur das starke Abschneiden des BZÖ sowie die Schlappe der Grünen.
Seitens der SPÖ wird nur eine Neuauflage der Großen Koalition präferiert. Interessanterweise hat dadurch die ÖVP plötzlich wieder mehr Spielraum. Eine neuerliche Koalition mit der FPÖ und dem BZÖ wäre möglich, wiewohl die FPÖ 2008 deutlich "national-sozialer" eingestellt ist als 1999. Ich fürchte, es wird wieder lange Koalitionsverhandlungen geben.... |
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Aeneas

Beiträge: 41
Anmeldungsdatum: 26. Oktober 2004
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Verfasst am: 29. September 2008, 14:56 |
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Ich hoffe mal, dass sich die ÖVP nicht auf ein neuerliches Abenteuer mit der rechten Seite einlässt, sondern endlich akzeptiert, dass sie weder wie 2002 die stimmenstärkste Partei ist, noch den Auftrag hat eine neue Regierung zu bilden.
Ebenso kann ich mir einerseits die FPÖ nicht mit BZÖ oder den Grünen in einer Regierung vorstellen, und andererseits würde ein HC mit der ÖVP nur als Kanzler eine Regierung bilden. Das wiederum würde die ÖVP niemals akzeptieren.
Der Spielball liegt jetzt einfach bei der SPÖ, und bei dieser Gelegenheit könnte sich die ÖVP einem Reinigungsprozess unterziehen um den altgewordenen Kader loszuwerden. |
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Fredix

Beiträge: 329
Anmeldungsdatum: 26. Oktober 2004
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Verfasst am: 30. September 2008, 17:05 |
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Sehe ich nicht unbedingt so...
Die Möglichkeit war ja schon früher da, nur hat man es vorgezogen, Grasser als Finanzminister loszuwerden und stattdessen auf Molterer zurückzugreifen.
An Zweierkoalitionen ist neben SPÖ-ÖVP ja nur SPÖ-FPÖ möglich, was nicht nur noch weniger Charme als eine Fortsetzung der bisherigen Koalition versprüht, sondern mir auch deutlich unwahrscheinlicher, aber dennoch nicht unmöglich erscheint.
Nachdem die SPÖ einer Koalition mit ÖVP und Grünen eine Absage erteilt hat, scheinen auch Dreierkoalitionen mit der SPÖ kein Thema zu sein, bliebe also nur noch ÖVP-FPÖ-BZÖ.
Sicher, es gibt Themen, da kann ich getrost auf die Standpunkte der FPÖ verzichten, aber da gehören mitunter (leider) die der ÖVP genauso dazu (Rauchverbot in Lokalen, Abstimmung über den EU-Beitritt der Türkei, Videoüberwachung,...). Aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich SPÖ-ÖVP gegenüber ÖVP-FPÖ-BZÖ bevorzuge, vorausgesetzt natürlich, FPÖ und BZÖ wären bereit dazu. |
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Cyrano

Beiträge: 1037
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 4. Oktober 2008, 16:08 |
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Dass Strache nur als Kanzler koalieren würde, dass schätzt du, glaub ich falsch ein, Aeneas. Strache würde alles für einen Innenministerposten geben und das in jeder nur erdenklichen Konstellation.
Ich würde es gut finden, wenn Sepp in die Opposition ginge. Dann kann die SPÖ zeigen, was sie kann... oder eben nicht kann. |
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Nikodemus

Beiträge: 658
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 4. Oktober 2008, 17:33 |
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Die Frage ist nur mit wem soll es die SPÖ Österreich zeigen? FPÖ und BZÖ gehen nicht, da würde es dei SPÖ vor lauter Spannungen nicht lange aushalten.
Was bleibt den übrig ausser einer SPÖ/ÖVP Variante so unangehem ich sie auch finde. |
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Boris

Beiträge: 803
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 6. Oktober 2008, 11:06 |
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Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute
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Verfasst am: 6. Oktober 2008, 12:29 |
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Bellerophon

Beiträge: 138
Anmeldungsdatum: 15. Jänner 2006
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Verfasst am: 6. Oktober 2008, 15:58 |
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Und was soll bei Neuwahlen herauskommen...
... eine braun-braune Koalition? |
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Beiträge:
Anmeldungsdatum: Heute
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Verfasst am: 6. Oktober 2008, 18:02 |
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Nein, die Österreicher kommen zu Vernunft und erkennen, dass es nur mit bürgerliche Werten in die Zukunft gehen kann. Oder? |
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Cyrano

Beiträge: 1037
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 6. Oktober 2008, 21:08 |
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Ich bin für eine Rote (Versager-) Minderheitsregierung. Dann gewinnt die ÖVP die nächste Wahl |
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Boris

Beiträge: 803
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 8. Oktober 2008, 15:10 |
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... und bis dahin ist der Staat bankrott, oder kurz davor |
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Albi

Beiträge: 130
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 8. Oktober 2008, 21:27 |
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Von mir aus können unsere Parteigranden in eine Regierung eintreten, eine Regierung bilden oder in Opposition gehen, es ist mir völlig glechgültig, wenn sie nur eine professionelle Performance zusammenbringen!
Nie wieder will ich jedenfalls vor einer von ihnen selber vom Zaun gebrochenen Wahl erleben müssen, dass sie ohne jedes Konzept da stehen und die Frage berechtigt ist ob sie denn überhaupt kandidieren wollen.
Die Konkurrenz riss sich beim Riemen, kandidierte ernsthaft, bewies Willen zur Macht und wurde auch gewählt, zumindest in dem Ausmaß, dass die ÖVP keine Sperrminorität im Nationalrat mehr hat. Eine doppelte Blamage so klar gegen derartige "Jausengegner" zu verlieren.
Darf ich einen Vergleich mit dem Fußball anstellen? Man muss ein Match 0: >0 verlieren wenn man trotz der besten Mannschaftsaufstellung sich nur ausnahmsweise oder besser gar nicht am Rasen bewegt vor lauter Angst der Dress könnte schmutzig werden. |
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Cyrano

Beiträge: 1037
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 11. Oktober 2008, 19:42 |
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... Albi hat das Remis zwischen Österreich und den Faröern scheinbar schon vorausgesehen (auch wenn es 1:1 endete) Gottseidank blieb uns die live- Übertragung erspart. |
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Azo

Beiträge: 844
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 11. Oktober 2008, 21:56 |
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Die ÖVP hat es geschafft, selbst Wahlen vom Zaun zu brechen und dann so zu agieren, als wäre man von den Neuwahlen überrascht gewesen. Ein starkes Stück und unser Bbr. Sepp darf die Suppe nun auslöffeln.
Die Wahl war wohl ein Musterbeispiel für das berühmte "Vom Regen in die Traufe..." Nun steht die ÖVP da und weiß nicht recht, was schlimmer ist. In einer populistischen Faymann-SPÖ nun als Juniorpartner die unpopulären Maßnahmen angesichts der Wirtschaftskrise und des noch am 24. September munter im Nationalrat ausgegebenen Steuergeldes umzusetzen - oder in die Opposition zu gehen und den Vorwurf der "Nein"-Sager Partei weiter vorgeworfen zu bekommen.
Mit dem tragischen Tod von Jörg Haider dürfte wohl auch die Vereinigung von BZÖ und FPÖ möglich werden - mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen!
Ich wäre für den sicher nicht leichten Gang in die Opposition - selbst unter dem Damoklesschwert möglicher baldiger Neuwahlen. |
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Boris

Beiträge: 803
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 14. Oktober 2008, 15:18 |
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wieso Damoklesschwert? alle Parteien, könnten sich nun am Kuchen "BZÖ" etwas abschneiden und die Karten neu mischen! |
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Boris

Beiträge: 803
Anmeldungsdatum: 1. März 2003
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Verfasst am: 29. Oktober 2008, 08:49 |
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Interessant, dass sich bis jetzt niemand die derzeitige Krise in die Argumentation genommen hat... schließlich kommen mir manche Vorgehensweisen einer "Bananenrepublik" sehr ähnlich: Privatisierung von Gewinnen und Verstaatlichung von Verlusten! |
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